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MANNHEIM Die Summe aller Teile

Über Quadrate und Potentiale

Sonderausgabe 06/2019

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MANNHEIM Die Summe aller Teile

Sonderausgabe 06/2019

In der metro.polis MANNHEIM folgen wir den Spuren einer Stadt, die viel mehr ist als eine Ansammlung von gebauten Vierecken. Mannheim ist heute längst eine Agglomeration unterschiedlicher Puzzleteile, die in ihrer Vielseitigkeit, Form und Farbe ein stimmiges Ganzes ergeben. Denken Sie mit uns outside the box und entdecken Sie Mannheim neu — über das Quadrat hinaus.

Inhalt

INHALT

Seite 03

EDITORIAL

Marie Sammet, Projektleitung metro.polis

Seite 06

WELCOME

Die Stadt als Zukunftslabor

Gastbeitrag von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

"Denn die Zukunft einer Stadt hängt davon ab, wie gut sie sich auf Veränderungen einstellt und ob sie ihre Zukunft nachhaltig gestaltet."

Seite 08

VIEW

Rathaus mit Aussicht

Mit der Entscheidung, im Glückstein-Quartier ein neues Technisches Rathaus zu bauen, endet für die technischen Ämter im Jahr 2021 eine lange Periode im stadtbildprägenden Collini-Center an der Neckarpromenade.

Seite 10

PERSPECTIVE

Bunker mit Stadtgedächtnis

Das Mannheimer Marchivum strahlt als architektonisches Leuchtturmprojekt weit über die Stadtgrenzen hinaus und setzt positive Impulse für die Zukunft. Im Inneren des ehemaligen Hochbunkers trifft hingegen Vergangenes auf Gegenwärtiges.

Seite 12

INSIGHT

Ensemble für die Kunst

Mit dem Neubau der Kunsthalle hat die Stadt Mannheim nicht nur einen Meilenstein für ihre einzigartige Sammlung der Moderne, sondern vor allem auch für ihre Architekturlandschaft erhalten. Als Stadt in der Stadt fügt sich das Bauwerk an seinem Standort am Friedrichplatz zwanglos in das urbane Gefüge Mannheims ein.

Seite 14

NEWS

Seite 16

AUF MANNHEIM SCHAUEN ?!

Beitrag von Konrad Hummel

„Schaut auf diese Stadt“, beginnt Ernst Reuters leidenschaftliche Rede in Berlin 1948 angesichts des Scheiterns der Viermächte-Besprechungen, „diese Stadt nicht preiszugeben“.

Seite 18

WUNDERBAR WANDELBAR

Mannheims Konversion bringt Mehrwert durch mehr Leben

Die Rückgabe von über 37.000 ha frei gewordener Militärfläche wird die Bundesrepublik Deutschland noch bis zum Jahr 2020 und weit darüber hinaus vor enorme Herausforderungen stellen. So dringend diese Flächen vor dem Hintergrund der Wohnungsknappheit in vorrangig verdichteten Räumen auch gebraucht wer- den, so komplex und verantwortungsvoll gestaltet sich die Aufgabe, diese Flächen zukunftsgerecht zu entwickeln. Die Stadt Mannheim widmet sich dieser Mammutaufgabe seit nunmehr zehn Jahren. Sie steht vor der beispiellosen Herausforderung zukünftig 500 ha Fläche neu zu denken. 300 ha hat sie bereits in ihren Besitz genommen. Keine alltägliche Aufgabe – schon gar nicht für eine Stadt mit rund 300.000 Einwohnern.

Seite 22

VIELSEITIGKEIT STATT LANGWEILE

Mannheim setzt auf Facettenreichtum und übernimmt globale Verantwortung auf lokaler Ebene

Im Gespräch mit Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

„Internationale Verpflichtungen haben wir seit jeher sehr ernst genommen. Mit der Integration der 17 Nachhaltigkeitsziele in unser Leitbild möchten wir eine globale Orientierung auf lokaler Ebene anwendbar machen. Gleichzeitig bringt das Leitbild aber auch unsere lokale Strategie zum Ausdruck.“

Seite 26

SCHWERPUNKT: GRÜNZEUG NORDOST

Mit der Entwicklung des Grünzug Nordost setzt Mannheim den Startschuss zur Realisierung der stadtplanerischen "grünen" Vision.

Wo früher Amerikaner wohnten und arbeiteten entsteht mit dem Grünzug Nordost auf Spinelli ein Quartier, das künftig rund 4.500 Einwohnern ein neues Zuhause bieten wird. Doch das zweitgrößte Bauprojekt Mannheims steht für viel mehr als attraktives Wohnen: Es begegnet Bedarfen der Gegenwart gleichermaßen wie Herausforderungen der Zukunft. Grün, lebendig und attraktiv - all das ist der Grünzug Nordost.

Seite 30

ENMALIGE CHANCE

Wie die MWSP mit der Konversion ehemaliger Militärflächen Pionierarbeit leistet.

"Den Mannheimern wird langsam bewusst, dass wir unsere Versprechen step by step umsetzen. Wir verkaufen nicht einfach die frei gewordenen Flächen, sondern schaffen einen Mehrwert für Mannheim."

Seite 36

BLAU STEHT FÜR INNOVATION

Blue City gibt Impulse zur Energiewende

Mit der Konversions- und Innovationsstrategie Blue City Mannheim liefert die Stadt eine Blaupause für die Verknüpfung von Stadtent- wicklungsmaßnahmen und Energiewende mit elektromobilen und ressourceneffizienten Impulsen.

Seite 40

DAS BEZAHLBARE MANNHEIM

Eine Wohnungsbaugesellschaft entwickelt zukunftsorientiertes Wohnen

Bezahlbarer Wohnraum ist ohnehin schon rares Gut in Städten. Wenn er dann auch noch qualitativ hochwertig und den Bedürfnissen der Bewohner gerecht werden soll, gleicht die Wohnungssuche der Suche nach einem vierblättrigen Kleeblatt. Genau an dieser Stelle setzt die GBG Mannheim an. Als größte kommunale Wohnungsbaugesellschaft Baden-Württembergs gelingt ihr in der Rhein-Neckar-Metropole der Spagat zwischen Wohnqualität und erschwinglichen Mieten.

Seite 44

HEIMSPIEL MIT ANSPRUCH

Die Diringer & Scheidel Unternehmensgruppe (D&S) positioniert sich in und für Mannheim

Im Gespräch mit Achim Ihrig, Mitglied Management Board DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe und Alexander Langendörfer, Geschäftsführer DIRINGER & SCHEIDEL Wohn- und Gewerbebau GmbH

„Aus Familiensicht ist es uns wichtig, dass wir als Mannheimer Unternehmensgruppe ein hohes Maß an Identifikation mit Mannheim haben. Mit unseren Projekten wollen wir eine gewisse Identität wahren, aber auch neue Impulse setzen.“

BLACK BOX

Seite 50

MULTIHALLE

Ein bioamorphes Ufo als zentraler Begegnungsraum

Während die Multihalle in den 70er- und 80er-Jahren Ort für unterschiedliche Veranstaltungen war, ist sie im Laufe der Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Heute verbünden sich Bürgerschaft, Politik und Kultur, um das architektonische Highlight wieder in das Gedächtnis der Stadt zu rücken.

MEINUNGSBEITRAG

Seite 54

DEN REIZ DER HETEROGENITÄT ERKENNEN

Ein Beitrag von Dr. Ursula Baus

Warum Mannheim eine tatsächlich „europäische Stadt“ par excellence zu sein scheint, die sich nicht in formalen Festlegungen erschöpft, wie wir sie von konservativen Stadtplanerkreisen immer wieder als vorbildlich vorgebetet bekommen.

INHALT

Seite 56

GEMEINSAM BEWEGEN

Ein interkulturelles Haus stärkt eine Gesellschaft in Vielfalt

Interview mit Baren Alpayci

Als unabhängiger gemeinnütziger Verein setzt sich das Interkulturelle Haus Mannheim für eine vielfältige und aktive Gesellschaft ein. Auf FRANKLIN hat der Verein einen lang ersehnten Ort gefunden, der das Engagement nachhaltig sichtbar macht und maßgeblich dazu beiträgt, die Konversionsfläche in einen Stadtteil der Begegnung zu verwandeln.

Seite 60

VIEL "LOS" IN MANNHEIM

Die Initiative lokale Stadterneuerung widmet sich der Zukunft von Neckarstadt-West

Neckarstadt-West gilt als besonderer Planungsbezirk. Mannheims Arbeiterquartier, das seinerzeit von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges verschont geblieben ist und heute rund 22.000 Einwohner beheimatet, ist geprägt von urbaner und kultureller Vielfalt, Größe und Tradition.

Seite 64

KULTUR DER IDEEN

Wieso die Mannheimer Kreativ- und Kulturwirtschaft und Existenzgründungen sich nicht vor Berlin verstecken müssen

Im Gespräch mit Dr. Matthias Rauch, Leiter des Bereichs „Kulturelle Stadtentwicklung“ bei STARTUP MANNHEIM

„Mannheim hat bereits vergleichsweise früh die Effekte von kultur- und kreativwirtschaftlichen Prozessen auf den Bereich der Stadt- entwicklung begriffen und fördert diese seit rund 17 Jahren. Uns ist es gelungen, in Mannheim eine einzigartige kreativwirtschaftliche Förderkulisse aufzubauen.“

Seite 70

KULTURELLER MEILENSTEIN

Wie mit dem Neubau der Kunsthalle der demokratische Museumsbegriff neu definiert werden konnte

Im Gespräch mit Dr. Ulrike Lorenz, Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar und ehemalige Direktorin der Kunsthalle Mannheim

„Die offene Auseinandersetzung mit den Fragen der Gegenwart ist ein zentraler Punkt der Philosophie des Hauses. Dass sich der Besucher während seines Rundgangs jederzeit orientieren kann und nicht völlig in eine Parallelwelt abdriftet, halte ich für enorm wichtig.“

Seite 74

YALLA YALLA

Mannheim for Change

Räumlich, sozial und gesellschaftlich sollen sie sein – die Gestaltungen von Robin Lang und Wulf Kramer. Seit 2014 hat sich das Architektenduo aus Mannheim zur Aufgabe gemacht, das Potenzial urbaner Räume mit kreati- ven und einzigartigen Gestaltungskonzepten auszuschöpfen. Dabei sind den Ideen keine Grenzen gesetzt und die Projekte so vielfältig wie die Locations – von selbstinitiierten Workshops bis hin zu Auftragsarbeiten ist alles dabei.

Seite 78

THINK BIG

Startup Mannheim ist mehr als die Summe seiner Teile

Startup Mannheim hat die Themen der klassischen Wirtschaftsförderung neu interpretiert und ergänzt. Christian Sommer und sein Team denken die Existenzgründung als Kernthema der Stadtentwicklung.

RECHT

Seite 82

NEUE OPTIONEN BEI PLANUNG UND GENEHMIGUNG

Konversionsflächen als Sonderfall der Bebauung

Das erforderliche Baurecht auf Konversionsflächen muss zeitnah geschaffen werden. Mit neueren Methoden und Argumenten können Hindernisse ausgeräumt und Fehler vermieden werden.

URBAN GALLERY

Seite 84

STADT. WAND. KUNST

Wie Fassadengestaltung eine Stadt aufwertet

Das Projekt der Alten Feuerwache Mannheim bietet nationalen und internationalen Künstlern einen Raum, um ihre Kunst auf die Wände der Stadt zu bringen. Es will eine offene „Urban Gallery“ schaffen, die für alle interessierten Besucher zu jeder Zeit zugänglich ist.

URBAN HEROES

Seite 88

EINE FRAGE DER PERSPEKTIVE

Neue Anregungen für die nachhaltige Stadtentwicklung

Dass Städte nachhaltiger werden müssen, ist keine Neuigkeit. Das Projekt „Willkommene Perspektiven – Migrants4Cities“ fand allerdings eine recht unkonventionelle Herangehensweise an die Aufgabe: Drei Jahre lang suchten Migranten und Fachexperten nach neuen Ideen und Perspektiven für die nachhaltige Stadtentwicklung.

Seite 90

(EIN) PLATZ FÜR ALLE

Vom "Unort" zum "Inort" - ALTER sei Dank

Was man alles auf die Beine stellen kann, wenn man ein Ziel vor Augen hat, bewiesen engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in Mannheim einen besonderen Begegnungsort entwickelt haben. Hierfür rief der Verein POW! e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim und der MWS Projektgesellschaft das Projekt ALTER aus. Hier gilt die Devise: Alles kann, nichts muss!

Seite 92

KUNST UND KONVERSION

Vom Eindruck zum Ausdruck - das künstlerische FRANKLIN

Obwohl oder gerade weil Mannheim selbst keine staatliche Kunstakademie hat, ist innerhalb der Stadt eine Fülle an künstlerischer Energie spürbar. Dieses Potenzial stellt auch Künstler Philipp Morlock unter dem Motto „Kunst im Kontext“ auf den Konversionsflächen unter Beweis. Seine Projekte schaffen nicht nur ein Bewusstsein für Kunst, sondern fördern gleichzeitig gesellschaftliche Teilhabe.

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