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ROOTS Unser kulturelles Erbe

Über Herausforderungen und Chance der Entwicklung im historischen Kontext

03/2018

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ROOTS Unser kulturelles Erbe

03/2018

Die Auseinandersetzung mit historischen Kontexten, sowohl in der Stadtplanung, als auch in der Architektur sind von besonderer Bedeutung. Es handelt sich um einen Balanceakt zwischen Bewahren und Lösen von kulturell behafteten Strukturen, die unserer Umgebung Identität verleihen und als prägnante Zeitzeugen agieren. Die dritte Ausgabe diesen Jahres stellt sich der Frage, wie eine Brücke zwischen Neuentwicklung und Erhaltung geschlagen werden kann und welche Lösungsansätze es bereits im Umgang mit der Historie gibt.

Inhalt

ROOTS Unser kulturelles Erbe

Seite 3

Editorial

Prof. Dr. Busmann

Titelthema

Seite 3

Raised

Zurück zur Natur über den Dächern von Melbourne

Im Rahmen des "Southbank by Beulah"-Wettbewerbs bricht MAD Architects mit üblichen Konventionen und schickt stattdessen den Entwurf zum „Urban Tree“ ins Rennen. Der Versuch einer neuen Verbundenheit zur Natur

Seite 6

IMMERSED

Ein Museum für die Zukunft

Ennead Architects realisieren das weltweit größte Planetarium an der Peripherie von Shanghai.

Seite 8

ELEVATED

Hengqins verbindendes Element

Mit „Hengqin CRCC Plaza“ entsteht im chinesischen Zhuhai ein Hochhauskomplex unterschiedlicher Elemente verbunden durch eine schwebende Brücke.

Seite 12

Projekte

Kurzmeldungen

Seite 14

VERGANGENHEIT TRIFFT ZUKUNFT

Ein Jahr im Zeichen des kulturellen Erbes

Im Europäischen Kulturerbejahr laden allein in Deutschland hunderte von Projekten dazu ein, unser kulturelles Erbe mit neuen Augen zu sehen und auch seine grenzüberschreitende Dimension besser zu begreifen.

Seite 18

Vom versunkenen Leben

Wie der Fluss die Stadt verschlang

Dem Fortschritt opferte die Sowjetmacht Kulturdenkmäler, hunderte Dörfer, sogar Städte. Hunderttausende Menschen wurden entsiedelt, suchten neuen Lebensraum.

Seite 20

AUTHENTIZITÄT IN RETROTOPIA

Ambivalenzen der "gebauten Geschichte"

Die Sehnsucht nach authentischen Orten in Städten hat sich in den letzten Jahren zu einem Megatrend entwickelt. Jedoch liegen zwischen scheinbarer Authentizität und historischer Echtheit oft Welten.

Seite 24

VON STANDL UND STAMMTISCHEN

Strategische Kommunikation, Beteiligung und Gestaltung auf dem Weg zur Sanierung des Viktualienmarktes

Die strukturelle Gegebenheit des Viktualienmarktes stellt einen Gegenpol zu Münchens Innenstadt dar. Für dessen Sanierung ging eine Machbarkeitsstudie voran mit dem Fokus auf eine transparente Kommunikation.

Seite 28

DIALOG MIT DEM DENKMAL

Architektur entgegen der Vergänglichkeit

Interview mit Prof. Peter Kulka

„Rekonstruktionen wie zum Beispiel in Potsdam und Dresden können erst im Zusammenklang mit guter Architektur und einer sinnvollen Nutzung sowie einer überzeugenden Umsetzung aktzeptiert werden.“

Seite 34

BAUBOTANIK

Vorwärts zu neuen Wurzeln

Die Baubotanik nutzt Bäume und deren Wachstumsprozesse, um lebende Bauwerke entstehen zu lassen. Dabei handelt es sich nicht nur um ein spannendes und zukunftsfähiges Forschungsgebiet, sondern auch um eine Bauweise mit einer reichhaltigen Historie.

Seite 38

BRUTALE LYRIK

Die Architektur der Nachkriegsmoderne

Maximilian Liesner

markt und investment

Seite 40

BUNKER IM WANDEL DER ZEIT

Wie aus ungeliebten Betonkolossen begehrte Spezialimmobilien werden

Interview mit Jörg Musial

„Es geht darum, dem über viele Jahrzehnte ungenutzten Gebäuden endlich wieder neues Leben einzuhauchen.“

Seite 46

O-WERK BOCHUM

Ideenschmiede wächst aus den Wurzeln der Autoindustrie

Das O-Werk. Der denkmalgeschützte Zeitzeuge mit rund 16.000 m² BGF – einst das Verwaltungsgebäude des Autobauers – wird bald als Innovation Campus zum Symbol einer gelungenen Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.

Seite 50

ENTWICKELN IM HISTORISCHEN KONTEXT

Zwischen Tradition und Moderne

Bei Bauprojekten geht es nicht nur um die Bereitstellung neuer Wohnflächen, sondern auch um eine Balance zwischen Tradition und Innovation.

Seite 54

BEKENNTNIS ZU DEN WURZELN

VIVAWEST realisiert ergänzenden Verwaltungsneubau auf Nordstern

Interview mit Claudia Goldenbeld und Frederik Jaspert

„Wir kommen aus dem Bergarbeiterwohnungsbau, daher stehen wir zu unserem Standort Gelsenkirchen und dem Gebäude-Ensemble auf der ehemaligen Zeche Nordstern, das unsere Geschichte visualisiert.“

Seite 50

BUSINESS NEWS

Kurzmeldungen

Seite 52

Recht

Wohnen - Menschenrecht oder nur Lippenbekenntnis

Manfred Haesemann und Moritz Ludes

Seite 64

ZIA

Beschleunigung auf allen Ebenen

Neue Instrumente zur schnellen Baulandmobilisierung

Die Herausforderungen der Immobilienwirtschaft sind groß. Um das Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen zu erreichen, sind schlankere Prozesse, schnellere Entscheidungen und mehr Effizienz beim Planen und Bauen nötig.

Seite 66

DIE EINMALIGE IDEE DER GENOSSENSCHAFT

Altbewährt und angesagt wie nie zuvor

Genossenschaften sind en vogue. In Nordrhein-Westfalen erleben sie seit zehn Jahren einen richtigen Boom. In den Jahren 2005 bis 2017 wurden hier 393 Genossenschaften neu gegründet – davon allein 30 im vergangenen Jahr.

Seite 70

FEST VERWURZELT

Was uns tiefer graben lässt

Über den Reiz modernes Wohnen an einem geschichtsträchtigen Ort zu realisieren ohne die Wurzeln der ursprünglichen Bauten zu vergessen.

urban development

Seite 72

Urban Gallery

Revival full of colour

Industriebrachenumgestaltung in der "Stadt der Moderne"

Dass Industriebrachen nicht zwangsläufig großen Gewerbeansiedlungen oder Wohnungsbauentwicklungen zum Opfer fallen müssen, sondern auch als Leinwand für junge Kreative großes Potenzial bieten, das beweist das ibug, ein Festival für Urbane Kunst in Chemnitz.

Seite 78

ULI

Gemeinsam Wolfsburgs Zukunft denken

Das ULI Germany berät die Stadt Wolfsburg und die Volkswagen AG zur gemeinsamen Stadtentwicklung mit dem Ziel Lösungsansätze zu erarbeiten und die Stadt Wolfsburg in ihrem Entwicklungsprozess maßgeblich zu unterstützen.

Seite 80

Big beautiful buildings

Liebe auf den zweiten Blick

Die Architektur der Nachkriegszeit hat vor allem mit einer negativen Außenwirkung zu kämpfen, empfinden wir Gebäude dieser Epoche nicht selten als unzeitgemäß oder gar hässlich. Um das Verständnis für das Kulturgut zu stärken entwickelte die Landesinitiative StadtBauKultur NRW zusammen mit der TU Dortmund die Kampagne "Big beautiful buildings - Als die Zukunft gebaut wurde".

Seite 82

Zeitzeugen im Kulturforum

Ein städtebauliches Projekt zwischen Bewahren und Entwicklen

Interview mit Werner Arndt

"Bei der Weiterentwicklung eines Quartiers mit historischen Kontexten stellen sich zunächst zwei Fragen: Wie viel Geschichte lasse ich zu und welche?“

Seite 86

Der Alchimist

Wie ein mobiles Zuhause die Immobilienwirtschaft zum Netzwerken der anderen Art motiviert

Im Interview mit Olaf Hütten

"Unsere Aufgabe ist es, menschliche Netzwerke zu bauen. “

Seite 88

Urban Development

Kurzmeldungen

Seite 90

Urban Heroes

Ein ganz anderes Domizil für den Urlaub

Das ehemalige KDF-Seebad Prora

Mit Prora steht in der Gemeinde Binz auf Rügen ein riesiges Bauwerk, das ursprünglich von den Nationalsozialisten als Seebad geplant war.

Seite 92

Urban Heroes

Factory Campus - tradition meets innovation

Vom Produktionsstandort zum Co-Working-Space

Mit dem Factory Campus im Herzen Düsseldorfs entsteht ein kreativer Workspace mit authentischem Rahmen für Start-ups ebenso wie für querdenkende Unternehmen.

Seite 94

Urban Heroes

Platte im Wandel

Das triste Einheitsgrau der DDR ist Schnee von gestern

Die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden, kurz EWG, treibt seit fast zwei Jahrzehnten nachhaltigen Strukturwandel in der Plattenbausiedlung Gorbitz an. Als Ziel definierte die EWG vordergründig, städtebauliche Antworten auf die vielfältigen Bedürfnisse der Bewohner der Siedlung zu finden.

Seite 96

Urban Design

Kurzmeldungen

Polis Award Special 2018

Seite 98

polis award

and the winner 2018 is...

Im Rahmen des 1. Messetages der polis Convention 2018 wurden die diesjährigen Gewinner des polis Awards 2018 ausgezeichnet. Im Fokus standen Projekte, die über ihren eigenen Rahmen hinaus einen Beitrag für das öffentliche Wohl der Stadt bringen.

Seite 114

Impressum

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03/2018
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