[ Direkt zum Inhalt ]

WUPPERTAL Voran schreiten

Neue Aufbruchsstimmung in Hanglage

Sonderausgabe 03/2020

15 € | Im Abo 96 € / Jahr (4 Hauptausgaben + 4 Sonderausgaben inkl. Versand)

Jetzt bestellen

WUPPERTAL Voran schreiten

Sonderausgabe 03/2020

Wuppertal macht es einem nicht leicht. Die Stadt, die als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bergischen Landes zu den grünsten Städten Deutschlands zählt, hat nur selten Geschick be- wiesen, über ihr eigenes Vermögen zu sprechen, geschweige denn, es über die Höhenzüge der Stadt hinaus in die Welt zu tragen. So eigenartig, wie sich die Entwicklung des Tals der Wupper bis zur Stadtgründung Wuppertals 1929 darstellt, so eigensinnig begegnet einem das Denken und Handeln seiner Bürgerinnen und Bürger über all die Jahre der Geschichte und die vielen Ecken seiner Quartiere und Stadtviertel.

Wuppertal muss und will entdeckt werden. Nichts scheint einem geschenkt zu werden, so wie man auch nicht beschenkt werden will. An der unzugänglichen wald- und regenreichen Region des rheinischen Schiefergebirges, in der sich die atlantischen Tiefausläufer zum ersten Mal richtig abregnen, haben weder Bischöfe noch Herzöge über Jahrhunderte ein wirkliches Interesse be- kundet. Und so ist es wohl kein Wunder, dass sich durch die Abwesenheit feudaler Ordnungen seit dem 16. Jahrhundert eine bürgerliche Kultur entwickelt hat, deren Selbstverständnis davon geprägt ist, das eigene Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Diese, wenn man so will, DNA hat die Entwicklung der Stadt seither über alle Jahrhunderte, durch alle Höhen und Tiefen begleitet und geprägt. Sie hat die ehemaligen Städte Elberfeld und Barmen sowie ihr Umland über zwei Jahrhunderte zu einem der führenden Zentren der (Früh-) Industrialisierung im Deutschen Reich wachsen lassen. Angetrieben durch den Wettbewerb der Doppelstadt, über welche sich das Rheinland und Westfalen wie nirgendwo sonst so nahe kamen, lebten Ende des 19. Jahrhunderts über 400.000 Menschen, zeitweise mehr als in Köln. Der Reichtum der Fabrikanten führte zu den heute noch größten zusammenhängenden Villenvierteln der Gründerzeit, hinterließ Fabriken und Wohnviertel, Bürgerparks und Architekturen der Jahrhundertwende, wie man sie in dieser Dichte und Qualität nur selten in anderen Großstädten findet.

Sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sich durchzusetzen, es selbstständig zu machen, kennzeichnet die Mentalität des Wuppertals, die der Stadt auch nach den zahlreichen Aderlässen des 20. Jahrhunderts immer wieder auf die Beine geholfen hat. Firmen wie Bayer, Wicküler, Jackstädt, zahlreiche Textil- und Maschinenbauunternehmen zeugen von der weltoffenen Unternehmerkraft, die bis in die Gegenwart jedem tiefgreifenden und verlustreichen Strukturwandel einen Aufbruch entgegenstellt.

Es ist wohl dieser Hang und Wille zur Selbständigkeit, der nicht nur das wirtschaftliche Denken und Handeln der Stadt prägt, sondern in gleicher Weise das kulturelle und soziale. Stadt zu gestalten bedeutet in Wuppertal, sich Stadt anzueignen, seinen Ideen und Visionen Raum zu verschaffen und nicht darauf zu warten, wer einen fragt und ob man etwas darf. Was wäre in diesen Zeiten aktueller, als ein solcher bürgerlicher Eigensinn, der fast beispielhaft ein zeitgemäßes Verhältnis von Kommune und Bürger beschreibt.

Inhalt

WUPPERTAL

Seite 03

Editorial

Seite 06

Welcome

Wupper-Mut

Gastbeitrag von Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Wie kommt es, dass diese Stadt Anfang 2020 vom internationalen Reisejournal CNN Travel als einer der 20 weltweiten Orte geführt wurde, den es unbedingt zu besuchen gilt? Hier lohnt es genauer hinzuschauen.

Seite 08

Floating

Glanz und Moderne der Schwimmoper

Mit dem Bau der Schwimmoper in den 1950er Jahren schrieb die Stadt Wuppertal Baugeschichte. Im Zuge aufwendiger Sanierungsarbeiten in den 2000er Jahren wurde ihr alter Charme wiederbelebt und um moderne Einflüsse ergänzt. Es entstand eine Kombination, welche die Schwimmoper bis heute zu einem einzigartigen Bestandteil der Baukultur Wuppertal macht.

Seite 10

Brightness

Raum zum Lernen und Lehren

Seit 2017 steht den Studierenden der Natur- und Ingenieurwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal auf dem Hauptcampus ein neues Lern- und Forschungsgebäude zur Verfügung. Der Ersatzneubau V/W von sop architekten interagiert mit der außergewöhnlichen Hanglage des Grundstücks und bildet das süd-westliche Entree zum Campus.

Seite 12

Education

Private Initiative wird öffentliches Interesse

Die Junior Uni Wuppertal ist eine deutschlandweit einzigartige Institution, die ihren Fokus auf die Bildung der Jüngsten der Gesellschaft legt. Außergewöhnlich ist insbesondere der unverwechselbar konzipierte Bau, der mit seiner farblich markanten Fassade und der organischen Kubatur den spielerischen Bildungsauftrag visuell wie funktional unterstreicht.

WUPPERTAL

Seite 14

News

GRUNDSATZBEITRAG

Seite 16

Wuppertal - Eine Stadt zum Selbermachen

Wenn Bürgerschaft, Verwaltung und Politik erfolgreich an einem Strang ziehen.

Gastbeitrag von David J. Becher

"Also wünsche ich mir für meine Stadt einerseits, dass sie es weiter Schritt für Schritt schafft, sich aus dem Strukturwandel heraus zu stabilisieren. Und dass es uns dabei gemeinsam gelingt - Bürgerschaft, Verwaltung und Politik - genügend Freiräume bereit zu halten, damit auch ein wohlhabendes Wuppertal eine Einladung an alle bleibt, die Stadt mitzugestalten."

INHALT

Seite 18

Das Tor zur Stadt

Entwicklungen am Döppersberg setzen auf zukünftig Impule

Interview mit Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wuppertal

Nach wie vor ist der von 2011 bis 2017 erfolgte Umbau des zentralen und wichtigsten Verkehrsknotenpunktes das bedeutsamste Stadtentwicklungsprojekt Wuppertals. Bis heute sind die Entwicklungen in diesem zentralen innerstädtischen Bereich Elberfeld noch nicht abgeschlossenen und so werden in den nächsten Jahren noch die ein oder anderen Meilensteine erreicht werden.

Seite 22

Elberfeld im Umbruch

Qualitätsoffensive für die Elberfelder Innenstadt

Strukturwandel im Einzelhandel, Leerstände, wenig Aufenthaltsqualität und verlebte Stadträume: Der Handlungsdruck auf die Elberfelder Innenstadt wächst seit Jahren . Die "Qualitätsoffensive Elberfelder Innenstadt" nimmt sich dieser Schieflage an und veröffentlichte im letzten Jahr in der dritten Innenstadtkonferenz die Ergebnisse ihrer, mit größtem öffentlichen Engagement betriebenen, dreijährigen Konzeptarbeit.

Seite 24

Hofaue Germany

Eine Standortgemeinschaft für den einstigen Knotenpunkt der Textilindustrie

Interview mit Prof. Dr. Johannes Busmann

Vom Nobel- zum Rotlichtviertel hin zur Arbeitsstätte junger Kreativer. Keine andere Straße kann über eine derart bewegte Geschichte berichten wie die Hofaue im Herzen Elberfelds. Doch die Zeichen der Zeit überdecken bis heute die Historie vom Weltruhm des textilen Handelszentrums Eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) will das Quartier Hofaue nun revitalisieren.

Seite 28

Eine solide Basis

Mit dem Stadtentwicklungskonzept "Zukunft Wuppertal" erhält die Stadt eine Richtschnur für die Zukunft.

Es ist das erste integrierte Stadtentwicklungskonzept in 90 Jahren Wuppertal, das die Stadt nun auf den Weg gebracht hat. Dabei war es schon lange an der Zeit, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft der Stadt nachzudenken und zu formulieren, wie diese sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten perspektivisch entwickeln soll.

Seite 32

Innovationskraft und Engagement

Arno Minas freut sich auf Herausforderungen in seinem neuen Amt als Beigeordneter

Interview mit Arno Minas, Beigeordneter der Stadt Wuppertal und Leiter des Geschäftsbereichs für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Bauen und Recht

"Die Vermittlung der Idee, dass Nachhaltigkeit und Ökonomie Hand in Hand gehen müssen, sehe ich auch ganz klar als meine Aufgabe.

Seite 36

BUGA 2031?

In bekannten Formaten Stadt neu denken

An Grünflächen mangelt es Wuppertal sicherlich nicht - allerdings teilweise an deren Vernetzung und Sichtbarkeit. Seit einigen jähren schwebt die Idee einer Bundesgartenschau im Tal, die durch besondere Attraktionen und Lösungen zur Verknüpfung vorhandener Freiräume beitragen könnte.

Seite 38

Elba Zukunftswerk

Neuer Wind in alten Hallen

Trotz digitalen Zeitalters stehen sie vermutlich bis heute in jedem Büro - die Elba-Ordner. Die ehemalige Fertigungsstätte des über die Ländergrenzen bekannten Produkts befinden sich direkt an der Wupper - unweit der Elberfelder Innenstadt. Das gesamte Areal beläuft sich auf rund 60.000 Quadratmeter. Heute erinnert nur noch der Name an die Fabrik, die nach der Insolvenz der Firma fast ein Jahrzehnt leer stand. Mittlerweile weht in den altehrwürdigen Hallen ein ganz neuer Wind.

Seite 42

Leidenschaft für das Denkmal

Über Gründerzeitviertel und Altbauwohnungen von unschätzbarem Potenzial

Im Gespräch mit Christian Baierl, Vorstand der renaissance Immobilien & Beteiligungen AG

"Die Stadt Wuppertal hat dahingehend mit ihren großen Gründerzeitvierteln und den vielen Altbauwohnungen einen echten Trumpf in der Hand. Überraschenderweise wissen selbst Branchenkenner aus anderen Städten und Bundesländern nichts von diesem Schatz"

Seite 46

Design für Alle

Eröffnung des Postboutique Hotels als Impulsgeber für das Quartier Hofaue

Ein neues Designhotel im alten Postgebäude zum Platz am Kolk steht kurz vor seiner Eröffnung. Im Kontext der Restaurierung setzen die Verantwortlichen den Fokus auf die Architektur der 20er Jahre. Mit der Umgestaltung eines expressionistischen Gebäudes zu einem Hotel, setzen sie gleichzeitig den Impuls für eine ganze Reihe weiterer Entwicklungen innerhalb des Stadtzentrums.

Seite 48

Circular Valley

Für mehr zirkuläres Wirtschaften in der Rhein-Ruhr-Region

Im Gespräch mit Dr. Carsten Gerhardt, erster Vorsitzender des Vereins Wuppertalbewegung e. V

„Mit der Entscheidung für die Unterstützung der Entwicklung des zirkulären Wirtschaftskreislaufs, haben wir ein Thema gewählt, das wir in diesem Spektrum als Bürgerinitiative gemeinsam mit Wirtschaft und Politik anschieben können.“

BLACK BOX

Seite 52

Gaskessel zu neuem Leben erweckt

Vom Bauen in der Dose zur immersiven Erfahrungswelt

Schon seit fast fünf Jahrzehnten prägt ein Gigant aus Stahl Wuppertals Stadtteil Heckinghausen: Der Gaskessel. Als eines der Wahrzeichen der Stadt war er einige Zeit vom Abriss bedroht. Glücklicherweise hat man das Potenzial des Gebäudes als Industriedenkmal erkannt und es einer beeindruckenden Transformation unterzogen.

MEINUNGSBEITRAG

Seite 56

Moskau, linke Hand

Auf Spurensuche nach einem Gefühl für Wuppertal

Gastbeitrag von Patrick Salmen

Der Wuppertaler Autor und Lese-Kabarettist Patrick Salmen ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für seine humoristischen Kurzgeschichten und mit seinen Live-Programmen aus dem deutschsprachigen Raum nicht mehr wegzudenken. Für uns erzählt er von einer Reise durch seine Heimatstadt, auf der Suche nach einem Gefühl, nach einer Geschichte zu ihr, die womöglich nur denjenigen heimsuchen kann, der hier zuhause ist.

INHALT

Seite 58

Digital Durchblick behalten

Mit Bliggit erhält Wuppertal eine innovative Stadt-App

Im Gespräch mit Holger Hammes und René Münch, beide CEO Geschäftsführer der Bliggit GmbH

„Wir wünschen uns, dass die Vielseitigkeit der Stadt Wuppertal durch eine App wie Bliggit sichtbar wird. Damit können nicht nur wirtschaftliche Chancen für die Partner geschaffen werden, sondern auch Chancen im sozialen und ökologischen Bereich.“

Seite 64

Innovation macht Zukunftsfähig

Wuppertal als Zentrum der Innovationsförderung

Lange vor der Ernennung zur Digitalen Modellkommune Anfang 2018 durch das Land NRW hat Wuppertal die Notwendigkeit für die Förderung technischer und digitaler Entwicklungen und den Technologietransfer erkannt. Ein Bewusstsein, das sich auszahlt und das Bergische Oberzentrum zu einem zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort sowie zur Geburtsstätte zahlreicher innovativer Entwicklungen werden lässt.

Seite 66

Urban Sharing Society

Erforscht Strategien für gemeinsame nachhaltige Stadtgestaltung in Wuppertal

Im Gespräch mit Jun.-Prof. Dr. Karoline Augenstein, Juniorprofessorin an der Bergischen Universität Wuppertal

„Es gibt keine Blaupause, die sich eins zu eins auf alle Städte übertragen lässt. Wenn wir das im Hinterkopf behalten, sind wir auf dem besten Weg zu nachhaltigeren Städten.“

Seite 70

Nachhaltige Mobilität in Wuppertal

Bergaufwärts und sozial gerecht

Gastbeitrag von Tim Holthaus

Als Modellstädte im Zuge einer gelungenen Verkehrswende werden oftmals Städte wie Kopenhagen, Utrecht oder Zürich angeführt. Es steht außer Frage, dass die Digitalisierung dort – z. B. in Form von Apps für verkehrsträgerübergreifende Mobilität – eine Wirkung auf die Multimodalität und somit auch auf die Attraktivität bzw. den Zugang zu Pkw-freier Mobilität hat. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden – und genau das mag den einen oder anderen erstaunen – dass diese Städte bereits weit vor der Digitalisierung attraktiv für nicht motorisierten Individualverkehr waren.

Seite 72

Bergisch Smart Mobility

Autonomes Fahren und Multimodalität als Motoren für die Mobilität der Zukunft

Im Gespräch mit Thomas Aurich, Technologie-Botschafter vom Industrie-Cluster automotivland.nrw und vormals Manager Media & Government Relations bei April Services Deutschland GmbH

„Fokus von automotiveland.nrw ist es, die Technologien, die die automatisierten und vernetzten Mobilitätskonzepte von morgen ermöglichen, weiter zu etablieren.“

Seite 76

Solar Decathlon Europe 21

Wuppertal tritt in den Zehnkampf für urbanes Bauen und Leben

Gastbeitrag von Johannes Schmidt

Im Mai 2022 bauen die internationalen Teams innerhalb von zwei Wochen 18 Prototypen auf dem Utopiastadt Campus auf. Im Juni 2022 haben die rund 120.000 erwarteten BesucherInnen die Möglichkeit, die Konzepte für die Bauaufgaben und die real gebauten Prototypen zu erkunden und unmittelbar zu erleben, wie nachhaltiges Wohnen und Leben von morgen schon heute aussehen kann. Entscheidend ist es, die Visionen und Technologien nicht nur für FachexpertInnen, sondern auch für Laien erfahrbar zu machen.

Seite 78

Engagierter Arrenberg

Wenn Bürgerengagement den Nerv der Zeit trifft

Das einstige Problemviertel am Arrenberg hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere aufgrund der Initiativen seiner Bewohnerinnen und Bewohner zum hippen Trendquartier in Wuppertal emanzipiert. Noch vor wenigen Jahren für die starke Verschmutzung und die hohe Kriminalitätsrate bekannt, steht der Arrenberg heute für eine gelungene soziokulturell gemischte Gemeinschaft und ist bald vielleicht sogar das bundesweit erste CO2-neutrale Quartier.

Seite 82

Achse der Impulse

Nordbahntrasse Wuppertal als langfristiger Motor der Stadtentwicklung

Mit vorbildhaftem bürgerlichem Engagement wurde eine stillgelegte Eisenbahnstrecke in Wuppertal zu einem einzigartigen innerstädtischen Rad-, Geh- und Skaterweg transformiert. Seit ihrer offiziellen Eröffnung 2014 hat die Nordbahntrasse jedoch bewiesen, dass sie weit mehr als ein neuer Raum der Fortbewegung ist. Vielmehr ist sie zu einer Impulsgeberin für zahlreiche Projekte geworden, die links und rechts von ihr entstehen und die Stadtentwicklung Wuppertals maßgeblich prägen.

URBAN GALLERY

Seite 86

Back to the future

Die Schwebebahn - Zukunft eines Klassikers

Die Bedeutung der Wuppertaler Schwebebahn als öffentliches Verkehrsmittel geht weit über die eines Identitätsträgers der Stadt hinaus. Als Eugen Langen Ende des 19. Jahrhunderts seine Idee für ein neuartiges Verkehrsmittel entwickelte, konnte er nicht ahnen, dass sein innovativer Ansatz auch noch 120 Jahre später von herausragender Aktualität sein würde.

URBAN HEROES

Seite 92

Das Begegnungszentrum an der Gathe

Die Alte Feuerwache gGmbH im Herzen Wuppertal-Elberfelds

Die gGmbH Alte Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld nimmt sich als Freier Träger der Stadt und Begegnungszentrum dem wohl dringlichsten Problem Wuppertals an: der steigenden Kinderarmut. Mit dem Konzept zur lückenlosen biographischen Begleitung versucht die Alte Feuerwache, Kindern und Jugendlichen aus prekären sozialen Verhältnissen im Quartier eine sichere Anlaufstelle und langfristig eine Perspektive auf eine bessere Zukunft zu bieten.

Seite 94

Vom Bahnhof zum Kulturort

Der "Büba" belebt das historische Bahnhofsgebäude in Vohwinkel

Im Bahnhof Vohwinkel, der vor mehr als 100 Jahren als zentraler Verkehrsknotenpunkt errichtet wurde, verkehren noch immer Züge. Doch von seiner einstigen Bedeutung ist in den Räumen nicht mehr viel zu sehen. Der Bürgerverein Vohwinkel e. V. will dem ehemaligen Wahrzeichen des Stadtteils mit seinen Ideen zu neuem Glanz verhelfen und startete mit der Initiative „BürgerBahn- hof“ im Jahr 2008 die Revitalisierung des (fast) vergessenen, geschichtsträchtigen Gebäudes.

Seite 96

Helden brauchen Helden

Vom Integrationsprojekt zur Unterstützungsagentur für gemeinnützige Projekte

Hand in Hand – Kontaktpersonen für Geflüchtete e. V. ist ein Verein aus Wuppertal, der seit 2017 ehrenamtlich Integrationsarbeit leistet. Obwohl solche Projekte für unseren gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig sind, ist ihre Entstehung und ihr Gelingen oft von der Beharrlichkeit Einzelner abhängig. Urbane Helden brauchen andere urbane Helden.

Jetzt polis Abo sichern!

polis Magazin im abonnement

Genießen Sie die Vorteile des polis Magazin Abos. Vier mal im Jahr bekommen Sie die druckfrischen Ausgaben bequem nach Hause oder in Ihr Büro geliefert. Die ergänzenden Sonderausgaben sind selbstverständlich im Abo inkludiert. Das polis Magazin besticht durch seine hohe Qualität und sein außergewöhnliches Design. Überzeugen Sie sich selbst!

Sichern Sie sich ab sofort das polis Magazin im Abo.

Sonderausgabe 03/2020
Im Abo* 96 € / Jahr (4 Hauptausgaben + 4 Sonderausgaben inkl. Versand) | Studenten** 80 € / Jahr (4 Hauptausgaben + 4 Sonderausgaben inkl. Versand)
Einzelausgabe 15 €

Jetzt bestellen

* Abo: Das polis Magazin erscheint vier Mal im Jahr. Das Abonnement gilt für den Zeitraum eines Jahres, es ist spätestens drei Monate vor Ablauf schriftlich kündbar, ansonsten verlängert es sich automatisch um ein weiteres Jahr. Das polis Magazin kostet im Abo derzeit 96 € / Jahr (4 Hauptausgaben + 4 Sonderausgaben inkl. Versand) inkl. MwSt., die Zahlung erfolgt gegen Rechnungsstellung und ist innerhalb von 14 Tagen nach Eingang fällig.

** Studenten: Als Student haben Sie die Möglichkeit, das polis Magazin zum Vorzugspreis von derzeit 80 € / Jahr (4 Hauptausgaben + 4 Sonderausgaben inkl. Versand) inkl. MwSt. zu abonnieren. Nach Abschluss des Abos werden Sie aufgefordert, uns eine aktuelle Studienbescheinigung als .pdf-Datei zu schicken. Das polis Magazin erscheint vier Mal im Jahr. Das Abonnement gilt für den Zeitraum eines Jahres, es ist spätestens drei Monate vor Ablauf schriftlich kündbar, ansonsten verlängert es sich automatisch um ein weiteres Jahr. Die Zahlung erfolgt gegen Rechnungsstellung und ist innerhalb von 14 Tagen nach Eingang fällig.